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Die schönsten Dörfer Mallorcas, die Sie unbedingt besuchen sollten

Mallorca ist weit mehr als nur seine Küste. Hinter den berühmtesten Stränden und Buchten verbirgt sich ein Netz von Dörfern, die das Wesen der Insel bewahren: Kopfsteinpflastergassen, Architektur aus lokalem Sandstein, Plätze mit jahrhundertealten Kirchen und eine Lebensart, die zum Verweilen einlädt. Wer diese Dörfer erkundet, entdeckt das wahre Mallorca.

In diesem Artikel stellen wir Ihnen die schönsten Dörfer Mallorcas vor und geben Ihnen praktische Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Anreise und warum sich ein Besuch lohnt. Ob Sie die Insel zum ersten Mal besuchen oder schon einmal dort waren – diese Liste wird Sie mit Sicherheit überraschen.

Valldemossa: das berühmteste Dorf in der Serra de Tramuntana

Valldemossa ist wohl das meistfotografierte Dorf im Landesinneren Mallorcas. Die Gemeinde liegt etwa 17 Kilometer nördlich von Palma auf einer Höhe von 427 Metern in der Serra de Tramuntana und vereint beeindruckende Architektur mit einer privilegierten Naturlandschaft.

Die Hauptattraktion ist die Königliche Kartause von Valldemossa, ein Kloster aus dem 14. Jahrhundert, das weltweite Berühmtheit erlangte, als Frédéric Chopin und die Schriftstellerin George Sand dort den Winter 1838/39 verbrachten. Die Zellen, in denen der Komponist lebte, sind für die Öffentlichkeit zugänglich und beherbergen noch einige der Originalmöbel, Partituren und das Klavier, an dem er während seines Aufenthalts arbeitete.

Jenseits des Kartäuserklosters lädt Valldemossa zu einem gemütlichen Bummel ein. Die Straßen sind gesäumt von Blumentöpfen, Läden mit regionalen Produkten und kleinen Cafés, in denen man Coca de Patata, die traditionelle Süßspeise der Stadt, probieren kann. Die Kombination aus Geschichte, Kultur und malerischer Landschaft macht Valldemossa zu einem absoluten Muss.

Um Ihren Ausflug optimal zu gestalten, kombiniert die private Valldemossa- und Weinprobe-Tour bei Macià Batle einen Besuch des Dorfes mit einem Weinerlebnis in einem der renommiertesten Weingüter der Insel. Ein ganzer Tag, der Kultur und Gastronomie in einem einzigen Ausflug vereint.

Sóller: Modernismus und Orangenhaine im Herzen der Berge

Sóller ist eine jener Städte, die einen vom ersten Moment an in ihren Bann ziehen. Ihr Hauptplatz, dominiert von einer Kirche mit modernistischer Fassade, entworfen von Gaudís Schüler Joan Rubió, bildet das Zentrum eines gut erhaltenen Stadtkerns, der das ganze Jahr über voller Leben ist.

Die Stadt verdankt ihren Charakter maßgeblich dem Wohlstand, den ihre Einwohner mitbrachten, die Ende des 19. Jahrhunderts nach Frankreich auswanderten und dort im Orangen- und Olivenölhandel arbeiteten. Dieser Reichtum führte zu den herrschaftlichen Häusern und modernistischen Gebäuden, die Sóller heute von anderen mallorquinischen Städten unterscheiden.

Etwa fünf Kilometer entfernt rundet der Hafen von Sóller mit seiner nahezu kreisrunden, ruhigen Bucht, umgeben von Bergen, den Besuch ab. Die Fahrt zwischen Stadt und Hafen kann mit der berühmten Holzstraßenbahn unternommen werden – ein Erlebnis für sich, das Reisende gerne wiederholen.

Der Ausflug nach Sóller und Port de Sóller ermöglicht es Ihnen, beide Orte komfortabel zu entdecken, inklusive Straßenbahnfahrt und freier Zeit zur Erkundung in Ihrem eigenen Tempo. Für ein umfassenderes Erlebnis mit kulturellem Bezug bietet die private Tour „Sóller und Son Marroig: Ein Erbe von Kultur und Ausblicken“ zusätzlich einen Besuch der ehemaligen Residenz von Erzherzog Ludwig Salvator mit unvergesslichen Ausblicken auf das Mittelmeer.

Fornalutx: das schönste Dorf Spaniens

Fornalutx taucht immer wieder in Listen der schönsten Dörfer Spaniens auf, und das völlig zu Recht. Nur drei Kilometer von Sóller entfernt, ist diese kleine Gemeinde mit etwas mehr als 600 Einwohnern ein perfektes Beispiel mallorquinischer Landhausarchitektur: Steinhäuser mit maurischen Ziegeln, Außentreppen aus Kopfsteinpflaster, Holzbalkone und steil zur Pfarrkirche hinaufführende Kopfsteinpflasterstraßen.

Was Fornalutx so besonders macht, ist nicht nur seine Schönheit, sondern vor allem seine Authentizität. Anders als andere Dörfer, die ihr Erscheinungsbild dem Tourismus angepasst haben, bewahrt Fornalutx sein ursprüngliches Dorfleben. Die Kneipen sind traditionell, die Bewohner kennen sich, und der gemächliche Lebensrhythmus lädt zum Verweilen, Beobachten und Genießen ein.

Am besten lässt sich der Besuch mit einem Besuch in Sóller kombinieren, da die Nähe der beiden Orte es ermöglicht, beides am selben Tag zu unternehmen, ohne sich überfordert zu fühlen.

Pollença: Kultur, Markt und Kalvarienberg

Pollença zählt zu den beliebtesten Städten im Norden Mallorcas, sowohl bei ausländischen Einwohnern, die sich seit Jahrzehnten hier niedergelassen haben, als auch bei Reisenden, die sie zum ersten Mal entdecken. Das historische Zentrum, das sich um einen zentralen Platz mit zahlreichen Bars und Restaurants gruppiert, verströmt eine ruhige und zugleich weltoffene Atmosphäre.

Das markanteste Merkmal des Dorfes ist der Kalvarienberg: eine Treppe mit 365 Stufen, die zu einer kleinen Einsiedelei hinaufführt und einen 360-Grad-Panoramablick auf das Dorf, die umliegende Landschaft und die Bucht von Pollença bietet. Der Aufstieg ist zwar anstrengend, aber die Aussicht von oben entschädigt dafür allemal.

Jeden Sonntagmorgen verwandelt sich der Hauptplatz in einen der authentischsten Märkte der Insel. An den Ständen werden regionale Produkte, Kunsthandwerk und Kleidung angeboten. Er bietet eine der besten Möglichkeiten, das Alltagsleben im Norden Mallorcas kennenzulernen. Die Markttour auf Formentor verbindet einen Besuch des Kaps Formentor mit diesem Sonntagsmarkt zu einem rundum gelungenen Tagesausflug.

Deià: die Stadt der Künstler

Deià ist anders. Eingebettet zwischen dem Tramuntana-Gebirge und dem Mittelmeer, ist dieses kleine Dorf seit Jahrzehnten ein Zufluchtsort für Künstler, Schriftsteller und Musiker, die von seiner Schönheit und seinem einzigartigen Licht angezogen werden. Der Dichter Robert Graves lebte hier fast sein ganzes Erwachsenenleben, und seither zieht das Dorf weiterhin Kreative aus aller Welt an.

Die Häuser von Deià schmiegen sich an den Berghang und bilden eine markante Silhouette. Oben angekommen, bieten die Pfarrkirche und der kleine Friedhof, auf dem Graves selbst begraben liegt, einen atemberaubenden Blick auf das Dorf und das Meer. Unten, in etwa zwanzig Minuten zu Fuß erreichbar, liegt die Cala de Deià, eine kleine, von Felsen umgebene Bucht mit kristallklarem Wasser, die selbst im Sommer nur mäßig besucht ist.

Sineu: das geographische Herz Mallorcas

Sineu zeichnet sich dadurch aus, dass es sowohl geografisch als auch historisch die zentralste Stadt der Insel ist. Im Mittelalter war sie eine königliche Residenz und bewahrt ein bemerkenswertes architektonisches Erbe, wobei die Kirche Nostra Senyora dels Àngels einen großen Hauptplatz überragt.

Der Mittwochsmarkt zählt zu den wichtigsten und authentischsten Märkten Mallorcas. Er findet seit dem 13. Jahrhundert statt und erstreckt sich über mehrere Plätze und Straßen im Stadtzentrum. In den verschiedenen Bereichen werden Nutztiere, Obst und Gemüse, Kunsthandwerk und Kleidung angeboten. Ein Besuch hier ermöglicht einen direkten Einblick in die tief verwurzelten Traditionen der Insel.

Banyalbufar: Terrassen über dem Meer

Banyalbufar ist eine der einzigartigsten Gemeinden im Tramuntana-Gebirge. Ihr Name arabischen Ursprungs verweist auf das Terrassensystem, mit dem muslimische Siedler vor über tausend Jahren den Berghang urbar machten. Diese Terrassen, auf denen heute hauptsächlich Malvasia-Reben und Gemüse angebaut werden, prägen bis heute das Landschaftsbild dieses kleinen Küstenortes.

Die Straßen bieten atemberaubende Ausblicke auf das Mittelmeer und die Klippen der Westküste. Selbst in der Hochsaison ist die Besucherzahl gering, was ein ruhiges und authentisches Erlebnis garantiert.

Wie man die Dörfer Mallorcas besucht, ohne sich überfordert zu fühlen

Mallorcas Dörfer erkundet man am besten mit viel Zeit, ohne engen Zeitplan und mit der Freiheit, überall anzuhalten, wo man möchte. Die größeren Orte sind zwar mit öffentlichen Verkehrsmitteln verbunden, doch um kleinere Dörfer zu erreichen oder mehrere an einem Tag zu besuchen, ist ein eigenes Fahrzeug von großem Vorteil.

Die privaten Touren von Top Tours Mallorca sind genau dafür konzipiert: die Insel komfortabel zu erkunden, mit ortskundigen Guides und der Flexibilität, die Tour an Ihre Interessen anzupassen. Von einer umfassenden Inselrundfahrt mit Panoramablick bis hin zu speziellen Routen durch die Serra de Tramuntana oder den Norden Mallorcas – wir bieten für jeden Reisenden das passende Angebot.

Wenn Sie Ihre Reise in der Hauptstadt beginnen und anschließend das Landesinnere erkunden möchten, ist die private Tour durch Palma der ideale Ausgangspunkt. Und falls Sie ohnehin zwei der bekanntesten Städte der Insel verbinden möchten, ermöglicht die Tour Palma – Valldemossa dies an einem einzigen Tag.

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